Ein begeistertes Publikum verfolgte die Präsentation über das Gailtal und seine Landschaft.
U. Sereinig und H.Buch überzeugten gemeinsam mit dem Quintett Oisternig mit einem eindrucksvollen Abend in Wort, Bild und Gesang.

500 Jahre Reformation - P.Trubar

2017 steht nicht nur im kirchlich- religiösen Bereich im Zeichen der Reformation sondern hat einen wich- tigen Schwerpunkt auch im Slo- wenischen Institut in Wien. Eines der wichtigsten diesbezüglichen Ereignisse ist die Enthüllung einer Gedenktafel in Schwäbisch Hall (Baden-Württemberg), wo im Rahmen eines Symposiums auch des Wirkens des Slowenen Primus Trubar gedacht wurde, der den Druck der ersten slowenischen Bücher in Schwäbisch Hall veranlasste. Aus diesem Anlass wurde durch das Slo- wenische Institut in Wien in Anwesenheit prominenter Gäste eine Gedenktafel am Haus der seinerzeitigen Druckerei enthüllt. Die Festrede des Instituts-Vorsitzenden Herbert Seher können Sie hier aufrufen.

Das Slow. Institut ist nicht nur Schauplatz interessanter

und aktueller Vorträge, Präsentationen und Diskussionen sondern geselliger Treffpunkt für Mitarbeiter und Freunde: Es ist daher nicht verwunderlich, dass nach dem anspruchsvollen Teil des Abendprogramms mit einem geselligen Beisammensein bei Wien, Buffet und Gespräch ein Abschluss in angenehmer Atmosphäre folgt.

„Hot spot“ - so heißt eine Veranstaltungsreihe

des Slowenischen Institutes, mit der auf aktuelle Ereignisse und Situationen in den mehrsprachig und multikulturell geprägten Gebieten hingewiesen wird. Schwerpunkt in der laufenden Saison ist das Gailtal, eines der zweisprachigen Täler Kärntens, das sowohl historisch und kulturell - aber auch sprachlich - eine Besonderheit darstellt. Den Auftakt bildete der Besuch der großen Ausstellung über das Werk von Anton Kolig – einer der Maler des Nötscher Kreises: Beeindruckt von dem großen Künstler zeigten sich Besucherinnen – hier vor dem Bildnis einer Gailtalerin in Tracht.

Slowenen sind wahrscheinlich die einzige Nation,

die einen sog. Kulturfeiertag als Staatsfeiertag begeht. Auch heuer fand am 30. Jänner ein würdig gestalteter Abend aus diesem Anlass statt, der vom Klub slowenischer Studenten in Wien, der slowenischen Initiative und dem Slowenischen Institut in Wien organisiert wurde. Im Mittelpunkt stand die Festrede von Lojze Wieser „Die Sprache ist ein Menschenrecht“; den musikalischen Teil bestritten der Chor des Klubs, ein Streicherduo und Hans Gabriel.

Slowenisches Institut in Wien

Bei der konstituierenden Sitzung des eingetragenen Vereines wurden folgende Vorstandsmitglieder gewählt: Präsident Dipl.-Päd Herbert Seher, Vizepräsidenten Univ. Prof. Dr. Ludwig Karničar und Univ.Prof. Dr. Marko Jesenšek; Geschäftsführer: Dr. Vincenc Rajšp, Stellvertreterin: Mag.a Lidija Czwecsko Voler; Finanzreferent Hanzi Oman. Weitere Organe sind die Rechnungsprüfung und der Fachbeirat. Das Institut sieht seine wichtigste Funktion einerseits in der Plattform für Begegnung, Austausch und Diskussion in der slowenischen Gemeinschaft, andererseits aber ein Beitrag zur kulturellen und sprachlichen Vielfalt in der Bundeshauptstadt. Das inhaltliche Programm soll den Bedürfnissen der Bewohner in Wien angepasst und vom prominent besetzten Fachbeirat koordiniert werden. Im Sinne der Tradition des ehemaligen Slowenischen Wissenschaftsinstitutes bzw. der Plattform für die Präsenz der Slowenen in Wien stehen vielschichtige Aspekte von Wissenschaft und Forschung, aktuelle Themen aus Kultur, Gesellschaft und Tagesgeschehen sowie Fragen zur Identität und Geschichte der Slowenen im Vordergrund.

Slowenistik an der Universität Wien: Protest (Link)