Marko Haschej:Ein Wiener über die Sprache

Slowenisches Institut Online

Die Vorstandsmitglieder des Slowenischen Institutes in Wien und die Bertreuerinnen des Slowenischen zweisprachigen Kindergartens in Wien wünschen Frohe Festtage und ein gutes Neues Jahr 2021
Der international renommierte Stadtarchitekt Boris Podrecca wurde zum ersten Ehrenmitglied des Slowenischen Institutes in Wien ernannt!
Vor Kurzem feierte Hanzi Gabriel, Musiker, Sänger, Chorleiter und Gründer des slowenischen Tamburizzaensembles in Wien FERMATA den 80. Geburtstag. Freunde und der Vorstand des Slowenischen Institutes in Wien gratulierten dem Jubilierenden, der auch Jahrzehnte lang verdienstvolles Ensemblemitglied der Volksoper Wien war.

Abgeordnete Olga Voglauer

„Plebiszit ist kein Fest!“

Zu 100 Jahre Volksabstimmung „Beschluss skandalös, gesetzwidrig“ Zum Beschluss über zweisprachigen Unterricht in Grafenstein

Erwin Köstler,

einer der profiliertesten Übersetzer slowenischer Literatur, erhielt den Fabjan Hafner Preis. Wir gratulieren dem Mitarbeiter und Unterstützer des Slowenischen Institutes in Wien!

Hauptversammlung 2020 mit viel Kritik und Anerkennung

Wie jedes Jahr, fand auch heuer die Hauptversammlung des Slowenischen Institutes statt, in deren Mittelpunkt die Berichte des Vorstandes und der Kassenprüfer, eine veränderte Zusammensetzung des Vorstandes und kritische Bewertung der Arbeit standen. Im seinem Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden Herbert Seher wurde vor allem auf die beachtlichen Leistungen der ehrenamtlichen Mitglieder, die ungenügende öffentliche Unterstützung und die wichtigsten bzw. erfolgreichsten Aktivitäten hingewiesen. Die Teilnehmer drückten ihre einhellige Entlastung des Vorstandes und der Rechnungsprüfer aus und bestätigten erneut den Geschäftsführer Vinko Rajšp und den Vorsitzenden Herbert Seher in ihrer Funktion.

Willkommen
im Neuen Jahr 2021!

Schätzen Sie mehr Anerkennung? Schon seit Jahren engagieren sich viele Experten und Sympathisanten des Slowenischen Institutes in Wien, um Ihnen ein umfangreiches und interessantes Veranstaltungs­programm anzubieten zu können.
Wir wissen, dass zu einer erfolgreichen Veranstaltung auch der entsprechende Zuspruch – wie zahlreicher Besuch, die ideelle Unterstützung und ein positives Echo – gehören. Leider reicht aber die materielle öffentliche Subvention nicht aus, um unsere Arbeit auch im neuen Jahr attraktiv und zuverlässig zu gestalten. Umso stärker sind wir auch auf Ihre/Deine nachhaltige Anerkennung und finanzielle Unterstützung angewiesen. Helfen Sie uns bei der Vermittlung slowenischer kultureller, wissenschaftlicher und gesellschaftsrelevanter Positionen, als Drehscheibe für nachhaltige Kooperation mit österreichischen Partnern und Plattform für internationale Begegnungen und Kontakte.

Wir bedanken uns für Ihre Anerkennung* mit den besten Wünschen für 2021!
SLOWENISCHES INSTITUT IN dankWIEN
Vorstand / Fachbeirat / Rechnungsprüfer
* Mitgliedsjahresbeitrag 30,--;
freie Förderbeiträge;
Spenden

Ein begeistertes Publikum verfolgte die Präsentation über das Gailtal und seine Landschaft.
U. Sereinig und H.Buch überzeugten gemeinsam mit dem Quintett Oisternig mit einem eindrucksvollen Abend in Wort, Bild und Gesang.

500 Jahre Reformation - P.Trubar

2017 steht nicht nur im kirchlich- religiösen Bereich im Zeichen der Reformation sondern hat einen wich- tigen Schwerpunkt auch im Slo- wenischen Institut in Wien. Eines der wichtigsten diesbezüglichen Ereignisse ist die Enthüllung einer Gedenktafel in Schwäbisch Hall (Baden-Württemberg), wo im Rahmen eines Symposiums auch des Wirkens des Slowenen Primus Trubar gedacht wurde, der den Druck der ersten slowenischen Bücher in Schwäbisch Hall veranlasste. Aus diesem Anlass wurde durch das Slo- wenische Institut in Wien in Anwesenheit prominenter Gäste eine Gedenktafel am Haus der seinerzeitigen Druckerei enthüllt. Die Festrede des Instituts-Vorsitzenden Herbert Seher können Sie hier aufrufen.

Aktuelle Informationen siehe „Kontakte“

Corona: Was machen wir? Streaming!

…und wir machen Programm! Mag die Pandemie ihre Schattenseiten haben, sie eröffnet uns auch neue und positive Aspekte: Die moderne Technologie öffnet uns das Fenster in die ganze weite Welt. Für uns heißt das: Programmplanung, Autoren- Themensuche, Organisation von Auftritten, Präsentationen und Vorträgen, Aufnahme, Bearbeitung und Wiedergabe online, youtube oder Zoom…Kamerateam, technisches Equipment und Expertise. So werden Vortragsräume, Büros und Ausstellungen zu Werkstätten, Labors und Filmstudios. Zum Beispiel…

20.10.

Auch die Veranstaltung aus Anlass 100 Jahre Volksabstimmung in Kärnten stand im Zeichen der Pandemie. Unter Einhaltung der COVID-19 Vorschriften wurde auch eine absolute Novität ausprobiert: Unter der Leitung des Dokumentationsfilmers Miha Dolinšek wurde der ganze Abend aufgezeichnet und ist allen Interessenten zugänglich: Ob an der Teilnahme verhindert oder doch anwesend: zum nochmaligen Sehen und Hören sehr gut geeignet und abzurufen: https://youtu.be/C524sbnumw8 Report

Klagenfurt

Hotspot ist als Programmkonstante im Programm festverankert: Nach dem Rosental (Ferlach und Umgebung) wird 2020 das Klagenfurter Becken als Beispiel für die sprachliche, soziale und kulturelle Veränderung im Schatten der urbanen Entwicklung vorgestellt. Die Moderation übernahm der in Wien lebende Villacher Theologe Karl Schwarz, der im besonderen Maße sowohl auf die historisch gewachsene Rivalität beider Städte als auch die Nuancen in Politik und Gesellschaft hinwies.

Knight

Einer der profiliertesten Zeithistoriker, der Brite Robert Knight, stellte in der Diplomatischen Akademie sein nun in Deutsch erschienenes Buch „Die Assimilationspolitk Österreichs nach 1945 und die Kärntner Slowenen“ vor, in dem er unter Berücksichtigung neuester Erkenntnisse – vor allem aus britischen Archiven - die volksgruppenfeindliche Politik Österreichs aufzeigt. Der Forscher wurde vom ehemaligen Botschafter in London und jetzigen Direktor Brix sowie von der Botschafterin der R Slowenien Škrilec vorgestellt.

Kulturfeiertag für alle Wiener

Slowenen sind wahrscheinlich das einzige Volk, das einen speziellen Kulturfeiertag hat. Der alljährlich am 8. Februar begangene Festtag ist in Wien mittlerweile zu einem Fest für alle geworden. So ist es selbstverständlich, dass nach dem offiziellen Kulturprogramm auch Zeit bleibt für einen Plausch zwischen Freunden und Bekannten; auch für ein Lied außer Programm ist immer noch Zeit.

Podrecca

Die Anerkennung des Stararchitekten Boris Podrecca war eine besondere Form der Anerkennung, die vor allem durch die Anwesenheit seiner zahlreichen Freunde und – was ja nicht immer bedacht wird – seiner Gattin Isa , die ihm seit Jahrzehnten Partnerin und Beraterin zur Seite steht. Die Wertschätzung des Architekten unterstrichen aber auch die Diplomaten K. Škrilec, W. Petritsch und A. Kraut sowie die Stadträtin Kaup Hasler.

Maiandacht 2020

Maiandachten in slowenischer Sprache sind in Wien nicht Tradition, obwohl vielen Slowenen diesseits und jenseits der Karawanken der religiöse und kulturelle Brauch noch im Gedächtnis ist. Das Slowenische Institut lud – trotz Coronapandemie – zu einer Feier im kleinen Rahmen im Slowenischen Pastoralzentrum ein, die von den Gläubigen gestaltet und von Veronika Lesjak instrumental begleitet wurde.

Die Botschaft der Republik Slowenien verbindet

Die Botschafterin der R Slowenien Ksenija Škrilec setzt sich seit ihrer Tätigkeit in Wien nachhaltig für einen aktiven Kontakt zwischen den Mitgliedern der slowenischen Community und den zahlreichen slowenischen Einrichtungen ein. Vor Kurzem wurden die VertreterInnen der einzelnen Projekte zu einem Gedankenaustausch in die Botschaftsresidenz eingeladen.

Karel Smolle als Gast im SI

Der Kärntner Slowene Karel Smolle zählt zweifelsohne zu jenen Persönlichkeiten, die auch in Wien als Repräsentant der slowenischen Volksgruppe bekannt sind. Im Rahmen einer Gesprächsveranstaltung berichtete er über seine vielfältigen beruflichen, kulturellen und politischen Erfahrungen. Einen großen Teil der Diskussion unter der Leitung von Feliks Bister nahm das Schicksal der Knafljstiftung ein.

Die Vorsitzende des Fachausschusses spricht über Bischof Rožman

Die international anerkannte Historikerin Tamara Griesser-Pečar , die auch Vorsitzende des Fachausschusses ist, stellte mit einem ausführlichen und faktenbasierten Vortrag das Leben und Wirken des Bischofs G. Rožman, der in Kärnten geboren und später Bischof in Ljubljana wurde. Sein Leben und Wirken war gekennzeichnet durch das pastorale Wirken zwischen den Jahren 1930 bis 1945, Arbeit in der Zeit der faschistischen Unterdrückung und der kommunistischen Befreiungsfront und seinem Exil in den USA. Seine letzte Ruhestätte fand er nach der politischen Wende in der Kathedrale der slowenischen Hauptstadt Ljubljana.

Das Slowenische Institut dankt zwei großartigen Persönlichkeiten:

Lev Detela und Ingeborg Neipp

„Unser Wien – Naš Dunaj“ war der Titel eine Festveranstaltung des Slowenischen Institutes, der zwei besonderen Persönlichkeiten, die sehr eng mit der Slowenisch sprachigen Bevölkerung in Wien verbunden sind: Ingeborg Neipp, die schon mehr als ein halbes Jahrhundert das kulturelle und religiöse Leben intensiv begleitet und darüber hinaus die Arbeit des Slowenischen Institutes unterstützt. Auch der Publizist und Schriftsteller Lev Detela stand anlässlich seines runden Geburtstages im Mittelpunkt einer Ehrung, die der Vizepräsident des PEN Österreich, Kollegger, mit seiner beachteten Laudatio auszeichnete.

Kärnten hat einen slowenischen Bischof


Der bekannte und beliebte Kärntner Slowenische Geistliche Jože Marketz wird im Februar als 66. Bischof die Diözese Gurk-Klagenfurt übernehmen.
Im Vatikan wurde diese Information schon im Dezember offiziell bestätigt, allerdings gab es diesbezügliche Meldungen schon einige Zeit davor.
Die Österreichische Regierung gab keine Stellungnahme ab, obwohl diese nach dem Konkordat das Recht dazu gehabt hätte. Die Inthronisation des neuen Bischofs erfolgt zu Lichtmess im Februar 2020 im Klagenfurter Dom.
Auch das Slowenische Institut gratuliert zu dieser Ernennung und freut sich auf ein Wiedersehen und ein Gespräch mit dem Bischof, der ja in Wien sein Studium mit der Dissertation abschloss.

An der Hauptversammlung des Klubs slowenischer StudentInnen in Wien

nahm auch der Vorsitzende des Slowenischen Institutes Herbert Seher teil, der dem neugewählten Vorstand viel Erfolg bei der Arbeit im neuen Jahr wünschte.

Vorsitzende Ana Grilc, 1. Reihe, rechts

Slowenischer Kulturfeiertag mit Cvetka Lipuš

Der alljährlich in Wien vom Slowenischen Institut veranstaltete Kulturfeiertag wurde auch dieses Jahr in sehr feierlicher Form und mit großer Begeisterung aufgenommen. Im Mittelpunkt des literarische-musikalischen Bilderbogens – moderiert von FJ Bister – stand die Tochter des bekanntesten kärntnerisch-slowenischen Schriftstellers Florjan Lipuš, einer anerkannten Lyrikerin, die ausschließlich in slowenischer Sprache schreibt. Der bekannte slowenische Literaturkritiker Vid Sagadin gab einen Einblick in das Leben und das Werk der Autorin „Kaj smo ko smo“ aus dem Jauntal, dem ja auch die aktuelle Serie „Hotspot“ gewidmet ist. Mit eigenen Kompositionen der talentierten Musikerin Sarah Gregorič, ebenfalls aus dem Jauntal - wurde der Abend zu einem künstlerisch hochstehenden Erlebnis, der im anschließenden geselligen Teil den Abschluss fand.

Wiener besuchen slowenische Partnerinstitution in der Steiermark

Slowenen in Österreich leben vor allem in Kärnten, Wien und in der Steiermark. Obwohl die slowenische Volksgruppe in der Steiermark im Artikel 7 des Österreichischen Staatsvertrages erwähnt wird, war diese Volksgruppe lange Zeit der Öffentlichkeit nicht bekannt. Erst in den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts organisierten sich die Mitglieder der slowenischen Volksgruppe – vorwiegend im Raum Radkersburg - und gründeten die Kulturverein Artikel 7. Zu den wichtigsten Akteuren gehören die Präsidentin Susanne Weitlaner, Branko Lenart und Heinrich Pfandl . In letzter Zeit kam es zu intensiven Kooperationen zwischen dem Slowenischen Institut und Artikel 7, die vor allem den gemeinsamen Bestrebungen nach Anerkennung und Verbessrung der Situation, die jetzt auch in einem gemeinsamen Besuch der Ausstellung „Štajer-mark“ mündeten.

Izi Stern lud in die Augarten Pozellanmanufaktur

Izidor Stern, Kunstmaler von Beruf, wurde in Eisenkappel geboren, er lebt und arbeitete aber schon Jahrzehnte in Wien. Im September lud er zum Besuch und zur Besichtigung seiner Arbeitsstätte im idyllischen Augartenpark im 2. Gemeindebezirk. Stern stellte uns seinen Berufsalltag vor, informierte über den historischen Hintergrund dieser weltbekannten Marke und vermittelt auch einige „Geheimnisse“ aus seiner anspruchsvollen Tätigkeit als Maler. Eine große Zahl von Freunden des Slowenischen Institutes folgte mit großem Interesse der Führung durch den Betrieb und die Werkstätten dieses Unternehmens, das das wertvollste Porzellan in Österreich herstellt.

Literatur im Slowenischen Institut

40 JAHRE ZEITSCHRIFT LOG

Die Zeitschrift LOG wurde 1978 gegründet mit der Absicht, die literarischen Texte nicht bloß aus einem abgegrenzten Rahmen von Autoren und Kunstauffassungen zu beziehen. Ein besonderer Akzent der redaktionellen Arbeit wurde auf deutschsprachige Erstdrucke von Autorinnen und Autoren verschiedenster Nationalitäten und Kulturkreise gelegt. In der Zeitschrift erschien auch eine verblüffende Vielfalt der slowenischen Lyriker und Prosaisten, unter anderem Edvard Kocbek, Boris Pahor, Dane Zajc, Valentin Polanšek, Fabjan Hafner und Janko Ferk.

Den Abend gestalteten

Prof. Lev Detela, geb. 1939 in Maribor, Slowenien, seit 1960 in Österreich. Lyriker, Prosaist, Dramatiker, Essayist und Übersetzer. 54 Buchveröffentlichungen in slowenischen und deutschen Originalausgaben und in Übersetzungen in mehrere Sprachen. Mitbegründer und Herausgeber der Zeitschrift LOG.
Prof. Herbert Kuhner, geb. 1935 in Wien, nach der Flucht mit der Mutter vor den Nationalsozialisten im Jahr 1938 aufgewachsen in den USA. Autor, Übersetzer und Musiker in Wien. Mehrere Publikationen

Mojca Gätz, Übersetzerin und Schriftstellerin, Wien

Das Jauntal zu Gast im Slowenischen Institut

Dem Jauntal ist eine Veranstaltungsreihe im Herbst gewidmet, wo einerseits die Wiener Bevölkerung Gelegenheit zum Kennenlernen besonderer Aspekte dieser östlichen zweisprachigen Kärntner Region hat, andererseits den Vertretern aus diesem Gebiet die Möglichkeit geboten wird, Probleme und Schwerpunkte auch anderen zu vermitteln. In diesem Sinne erfolgte auch eine Atelierführung durch Izidor Stern in der Augartenmanufaktur , eine Lesung des Völkermarkters Feliks Kucher aus seinem Buch „Kamnik“ als gelungenes Beispiel einer Familienchronik und schließlich der Besuch des Bürgermeisters von Bad Eisenkappel, F.J. Smrtnik beim Wiener Bürgermeister M. Ludwig und einem anschließendem Publikumsgespräch in den Räumen des Slowenischen Institutes.

Das Slow. Institut ist nicht nur Schauplatz interessanter

und aktueller Vorträge, Präsentationen und Diskussionen sondern geselliger Treffpunkt für Mitarbeiter und Freunde: Es ist daher nicht verwunderlich, dass nach dem anspruchsvollen Teil des Abendprogramms mit einem geselligen Beisammensein bei Wien, Buffet und Gespräch ein Abschluss in angenehmer Atmosphäre folgt.

„Hot spot“ - so heißt eine Veranstaltungsreihe

des Slowenischen Institutes, mit der auf aktuelle Ereignisse und Situationen in den mehrsprachig und multikulturell geprägten Gebieten hingewiesen wird. Schwerpunkt in der laufenden Saison ist das Gailtal, eines der zweisprachigen Täler Kärntens, das sowohl historisch und kulturell - aber auch sprachlich - eine Besonderheit darstellt. Den Auftakt bildete der Besuch der großen Ausstellung über das Werk von Anton Kolig – einer der Maler des Nötscher Kreises: Beeindruckt von dem großen Künstler zeigten sich Besucherinnen – hier vor dem Bildnis einer Gailtalerin in Tracht.

Slowenen sind wahrscheinlich die einzige Nation,

die einen sog. Kulturfeiertag als Staatsfeiertag begeht. Auch heuer fand am 30. Jänner ein würdig gestalteter Abend aus diesem Anlass statt, der vom Klub slowenischer Studenten in Wien, der slowenischen Initiative und dem Slowenischen Institut in Wien organisiert wurde. Im Mittelpunkt stand die Festrede von Lojze Wieser „Die Sprache ist ein Menschenrecht“; den musikalischen Teil bestritten der Chor des Klubs, ein Streicherduo und Hans Gabriel.

Slowenisches Institut in Wien

Bei der konstituierenden Sitzung des eingetragenen Vereines wurden folgende Vorstandsmitglieder gewählt: Präsident Dipl.-Päd Herbert Seher, Vizepräsidenten Univ. Prof. Dr. Ludwig Karničar und Univ.Prof. Dr. Marko Jesenšek; Geschäftsführer: Dr. Vincenc Rajšp, Stellvertreterin: Mag.a Lidija Czwecsko Voler; Finanzreferent Hanzi Oman. Weitere Organe sind die Rechnungsprüfung und der Fachbeirat. Das Institut sieht seine wichtigste Funktion einerseits in der Plattform für Begegnung, Austausch und Diskussion in der slowenischen Gemeinschaft, andererseits aber ein Beitrag zur kulturellen und sprachlichen Vielfalt in der Bundeshauptstadt. Das inhaltliche Programm soll den Bedürfnissen der Bewohner in Wien angepasst und vom prominent besetzten Fachbeirat koordiniert werden. Im Sinne der Tradition des ehemaligen Slowenischen Wissenschaftsinstitutes bzw. der Plattform für die Präsenz der Slowenen in Wien stehen vielschichtige Aspekte von Wissenschaft und Forschung, aktuelle Themen aus Kultur, Gesellschaft und Tagesgeschehen sowie Fragen zur Identität und Geschichte der Slowenen im Vordergrund.

Slowenistik an der Universität Wien: Protest (Link)