Slowenischer bilingualer Kindergarten in Wien

Slowenisches Institut in Wien

Wir wünschen einen schönen Start in die neue und angenehme Jahreszeit!


Liebe Eltern! Melden Sie Ihre Kinder zum zweisprachigen Kindergarten, ergänzenden Slowenisch- bzw. muttersprachlichen Unterricht an!

Aleksander Geržina
PID/Christian Jobst

Mit 1. Juli trat Aleksander Geržina seinen Dienst als Botschafter der Republik Slowenien in Wien an. Wir begrüßen ihn sehr herzlich und wünschen ihm erfolgreiche Tätigkeit als Diplomat.

Portrait Lojze Dolinar

„Hotspot“ Klagenfurt steht im Mittelpunkt unseres Jahresprogramms. Dazu passt die historisch politische Entscheidung, den Kärntner Slowenen Lojze Dolinar zum Vizebürgermeister der Landeshauptstadt zu wählen: Wir gratulieren!
Interview Kleine Zeitung

Portrait Pavel Zdvoc

Der Kärntner Landsmann Dr. Pavle Zdovc – langjähriges Mitglied und Unterstützer des Slowenischen Institutes – erhielt das Trubar-Ehrenzeichen der National – und Universitätsbibliothek in Ljubljana / Laibach 2020 für seinen entscheidenden Beitrag zur konstanten Entwicklung der Slowenistik an der Universität Wien im zwanzigsten Jahrhundert. Wir gratulieren!

Portrait Drago Jančar

Drago Jančar, einer der bekanntesten slowenischen Schriftsteller erhielt aus den Händen vom Bundespräsident Vd Bellen den Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur!

Foto: Peter Handke

Größte Anerkennung für Peter Handke! Den Nobel-Literaturpreis für 2019 erhielt Peter Handke, dem wir auch für sein Engagement für Kärnten und die Slowenen herzlichst danken

Foto: Martin Kušej

Mit 1. September 2019 hat Martin Kušej die Intendanz des Burgtheaters in Wien angetreten. Slowenisch- und deutschsprachige KärntnerInnen gratulieren zu dieser ehrenvollen Berufung eines Landsmannes!

Foto: Tanja Prušnik

Tanja Prušnik wurde im Herbst vorigen Jahres zur Präsidentin des Wiener Künstlerhauses gewählt. Das Slowenische Institut in Wien gratuliert zu dieser Auszeichnung und freut sich über weitere Kooperationen.

Festansprache Kulturfeiertag

Foto: Olga Voglauer

Mit der Ludmannsdorferin Olga Voglauer sind die Kärntner Slowenen auch im neugewählten Parlament vertreten. Wir wünschen viel Erfolg und freuen uns über eine Veranstaltung mit der engagierten Grünpolitikerin.

Dem Kärntner und großem Schriftsteller Florjan Lipuš wurde in Wien der Große Österreichische Staatspreis verliehen. Das Slowenische Institut gratuliert herzlichst!

Strahlender Sonnenschein und interessante Sehenswürdigkeiten begeisterten die TeilnehmerInnen an der Schlösserfahrt in die Tschechische Republik.

Das Slowenische Institut in Wien im Parlament

Das Herbstprogramm des Slowenischen Institutes in Wien wurde mit einem Abend unter dem Titel „Wer war Rudolf Perco? – Vom Roten Wien bis zur NS-Melagomanie“ eröffnet, an dem der Mensch und das Wirken des österreichischen Architekten mit slowenisch-italienischen Wurzeln diskutiert wurde. Bereits einige Tage darauf, am 19.9. erfolgte im Parlament der wissenschaftlich-prominente Auftakt mit einer Buchpräsentation des anerkannten Experten und Kärntners, Univ. Prof. Walter Lukan über „Die Habsburger-Monarchie und die Slowenen im 1. Weltkrieg“, die u.a. auch vom Zeithistoriker Arnold Suppan und dem Professor für Sozialgeschichte, Ernst Bruckmüller gestaltet wurde.

Unter dem Motto „Koordinate Triest – Wien“ wurde in einer Veranstaltungsreihe auf historische, politische aber auch künstlerische Entwicklungen und Auswirkungen in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts Bezug genommen. Neben dem erwähnten Rudolf Perco steht an besonderer Stelle der Architekt der Wiener Urania, Max Fabiani, dem unter dem Titel „Max Fabiani und das Fin de Siècle“ eine Abendveranstaltung und die Enthüllung einer Gedenktafel gewidmet wurde. Die Wiener Klassik, Schönberg und Triest bilden ebenso einen Themenakzent wie die Präsentationen über den Karst und das Görzer Umland. Kärnten wird u.a. mit dem großen Kärntner Schriftsteller Florian Lipuš und einem Schwerpunkt zum Gailtal vertreten sein. Äußerst spannende Beiträge gestalteten die Kärntner Experten Manfried Rauchensteiner und Feliks J. Bister über die 12. Isonzoschlacht bzw. zum 100. Jahrestag der Maideklaration 1917.

Gedenktafel für Primus Trubar.

Der slowenische protestantische Verein Primus Trubar (Slovensko protestantsko drušvo Primož Trubar) hat sich zur Aufgabe gemacht, das Erbe der slowenische Reformation des 16. Jahrhunderts zu wahren und zu aktualisieren. Aus diesem Grund schlossen wir uns gerne der Initiative an, dass man gerade im Rahmen der Feierlichkeiten zum 500-jährigne Reformationsjubiläum hier in Schwäbsich Hall eine Gedenktafel errichtet; nach den neuesten historischen Forschungen wurden an diesem Ort im Jahr 1550 die ersten zwei slowenischen Bücher gedruckt. Wir möchten hiermit die Dankbarkeit denjenigen gegenüber zum Ausdruck bringen, die sich in diesem Zusammenhang als verdienstvoll erwiesen haben: der slowenische Reformator Primus Truber, die Autoren, an die er sich anlehnte – nicht zuletzt Johannes Brenz – aber auch die Drucker, welche in unsicheren Zeiten es wagten, die lutherischen Bücher zu drucken.
Das Slowenische Institut in Wien unterstützt
proeuropäische Kandidatinnen und Kandidaten

Jahresschwerpunkte

/HOTSPOT:ROSENTAL; KLAGENFURTER BECKEN/!DIA_LOG?/ZÄSUREN/

30 Jahre Republik Slowenien

STOP COVID19

Wir unterstützen die Maßnahmen der Bundesregierung

101 Jahre nach der Volksabstimmung 1920 wurde am 1. 2. 2021 das Bundesgesetz für den Zuschuss an das Land Kärnten für die Förderung der slowenischsprachigen Bevölkerung auch in slowenischer Sprache veröffentlicht. Wir freuen uns sehr! 😀

Unsere neuen Themen:


Slowenistik in Österreich:

Große Besorgnis und Betroffenheit herrscht in den Kollegien und StudentInnenvertretungen! Nach der vor Kurzem gestarteten Unterschriftenaktion zum Thema Slawistik und Slowenistik an der Alepn-Adria Klagenfurt kritisiert die Ao Professorin an der Universität Wien Elizabeta Jenko die Situaion in Wien: Auch hier fehlen Perspektiven und Absicherung der Slowenistik in Wien.

Slowenistik in Österreich: Quo vadis?

Slowenien und Österreich in der EU

Round table:

EU-Ratsvorsitz und 30 Jahre Republik Slowenien: Das slowenische Institut und das Institut für Österreichkunde luden zu einer aktuellen Diskussion mit hervorragenden Experten: Lojze Peterle, Trautl Brandstaller, Ernst Bruckmüller, Georg Kremnitz und Stefan Vospernik:
Slowenien und Österreich im gemeinsamen Europa - 30 Jahre Republik Slowenien

Slowenischer Kulturfeiertag diesmal virtuell

Der traditionelle Kulturfeiertag der Slowenen – am 8. Februar – wurde in Wien trotz Einschränkungen wegen der Coronapandemied nachhaltig und würdig begangen: Im Rahmen der im Künstlerhaus stattfindenden Ausstellung Slowenien – Österreich lud die Präsidentin des Künstlerhauses zu einer kleinen Feierstunde ein, die auch als videostream vderfolgt werden kann. Nach der Begrüßung durch die Botschafterin der Republik Slowenine, K. Škrilec sprach Tanja Prušnik zur aktuellen Bedeutung und Rolle von Kultur und Kunst für die heutige Gesellschaft. Für den musikalischen Rahmen sorgte das Duo Sonoma, Maja und Sarah Gregorič, die mit großer Präzesion eine besonders festliche Note und einen akustisch interessanten Hintergrund vermittelten.
Link: Kulturfeiertag (youtube)

Herbstsaisonbeginn: „Auf den Spuren der Stadt Klagenfurt“

Trotz drohender Verschärfung der Pandemiemaßnahmen war am 15.9. Saisonbeginn mit einer hochinteressanten Wanderung durch die Geschichte der Landeshauptstadt Klagenfurt mit dem Klagenfurter Historiker Werner Drobesch von der Alpen-Adria-Universität. Nach Begrüßung durch den Vorsitzenden des mitveranstaltenden IÖK Ernst Bruckmüller entführte Werner Drobesch in einem mitreißenden und informativen Spaziergang durch die wechselvollen Ereignisse einer Stadt, die deutliche Spuren als Heimat deutsch- und slowenischsprachiger Stadtbewohner aufweist. Das Foto zeigt den Vortragenden mit Wiener Kolleginnen und Kollegen

100 Jahre Volksabstimmung:
!Dia_log? mit Medienvielfalt

Nicht nur in Kärnten wird gefeiert, sondern auch in Wien! Unter dem Slogan !Dia_log? konnten die Einladenden dieses Abends zahlreiche Interessenten zu dieser weisprachigen und abwechslungsreichen Gedenkveranstaltung begrüßen. Die zweisprachige Dokumentation „Das slowenische Wort in Kärnten“ beeindruckte mit visuellen und akustisch-musikalischen Beiträgen, denen sich mit einem Bericht über das slowenische Filmschaffen in Kärnten der Produzent Miha Dolinšek anschloss. Abgerundet wurde dieser Abend mit einer Lesung der Satire „Deseti Vinotok“ des vor Kurzem verstorbenen Vereinsmitgliedes Ferdinand Skuk durch Veronika Lesjak und Herbert Seher. Diese erste Online-Produktion ist auch unter https://youtu.be/C524sbnumw8 zu sehen.

75 Jahre Befreiung und Wiedererrichtung Österreichs

In einer Kooperation mit Einrichtungen im Bezirk Währing, darunter auch mit der SPÖ Bildung und dem Verband sozialistischer Freiheitskämpfer gedachten man in einer Lesung mit musikalischer Begleitung dem Ende des 2. Weltkriegs 1945 und dem Abschluss des Staatsvertrages 1955. Diese würdige Veranstaltung begann mit einem Prolog zum Widerstandskämpfer Klepell (vorgetragen von Herbert Bichl) und mit einer Lesung von Tanja Prušnik aus dem Buch ihres Großvaters, des Partisanenführers Karel Prušnik Gašper, abgeschlossen. Info

Dreiteilige Vortragsreihe zu 100 Jahre Volksabstimmung.


Info

Tribute to Boris Podrecca: Ehrenmitglied

Dem international anerkannten Städtebau­architekten Boris Podrecca hat das Slowenische Institut in Wien im Rahmen einer beeindruckenden feierlichen Veranstaltung anlässlich seines 80. Geburtstages die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Gemeinsam mit prominenten Persönlichkeiten, u.a. die slowenischen Botschafterin K. Škrilec, Kulturstadträtin Kaup Hasler, Vorsitzender des Institutes für Österreichkunde E. Bruckmüller, Präsidentin des Künstlerhauses T. Prušnik überreichte der Präsident des Slow. Institutes, H. Seher dem Architekten die Ehrenurkunde und gratulierte dem Jubilanten zu seinem 80. Geburtstag.

Eindrucksvolles Fest zum Kulturfeiertag

Die diesjährige Festveranstaltung anlässlich des Slowenischen Kulturfeiertages stand im Zeichen der Kärntner slowenischen Volksdichterin Milka Hartman und erfolgte genau 118 Jahre nach ihrem Geburtstag, 11.2. 1902. Es war dies eine literarisch-musikalischer Soiree mit einem Festvortrag der Kärntnerin und Verhnjak-Pikalo, die durch das Leben und Schaffen von Milka Hartman führte, gesanglichen Einleitung durch den Wiener Slowenischen Chor und einer vokal-instrumentalen Präsentation von Sara Gregorič und Valentina Inzko. Das Publikum war begeistert.

Ende des 1. Weltkrieges und die Folgen

1918 schlug in Mitteleuropa die Geburtsstunde der Nationalstaaten. In Kärnten – wie in vielen anderen umstrittenen Gebieten auch – kam es zu bewaffneten Kämpfen. Schließlich entschied am 10.10.1920 eine Volksabstimmung über die staatliche Zugehörigkeit eines Landesteiles. Bei der Entscheidung für oder gegen Österreich beziehungsweise Jugoslawien spielten national- und parteipolitische Orientierungen ebenso eine Rolle wie die wirtschaftlich und andere Argumente. Jedenfalls wurden die Kärntner Slowenen völkerrechtlich zu einer Minderheit. Der Historiker Theodor Domej gestaltete einen vielschichtigen Blick auf die Ereignisse – begleitet vom Moderator Walter Lukan und Ernst Bruckmüller

Europapolitik im Slowenischen Institut

Engagierte Politiker und Experten diskutierten in einer vom Slowenischen Institut veranstalten Diskussion vor der Europawahl im Mai 2019. Die ehemalige Richterin am Europäischen Gerichtshof Dr. Verica Trstenjak, SPÖ-Kandidat Harry Koller, Professor Georg Kremnitz und Mag. Markus Bruckmüller gaben ihr eindeutiges Votum für die EU ab.

Angelika Mlinar


Als Zeichen europäischer Gesinnung und Anerkennung der slowenischen Volksgruppe ist die Wahl von Angelika Mlinar zur Ministerin für Kohäsion der Republik Slowenien zu werten.




Herbstausflug und Besuch des Stammhauses der Familie Liechtenstien.

Auch diesmal nahmen viele Interessierte am Herbstausflug im September teil. Bei herrlichem Herbstwetter führte die Reise durch das Weinviertel mit dem Besuch des Stammschlosses der Familie Liechtenstein in Wilfersdorf, einer ausgezeichnete Führung durch das Dorf. Den Abschluss bildete ein Besuch bei einem traditionellen Weinbauer mit der Verkostung edler und wohlschmeckender Weine.

Wien ist auch heute noch symbolischer Mittelpunkt des ehemaligen zerfallenden Habsburgerreiches,

an dessen südlichen Rand die adriatische Metropole Triest lag. Dessen sind sich auch die Mitarbeiter des Slowenischen Institutes bewusst, die immer wieder Experten einladen, Triest mit seiner Geschichte, den Menschen und Sehenswürdigkeiten vorzustellen. Josef Wallner las seine Triestiner Geschichten, der Triestiner Slowene David und sein Italienisch sprechender Kollege Diego gestalteten einen ausgezeichnet besuchten und interessanten Abend.

Hotspot Unteres Rosental: Wolfgang Petritsch

Ranghohe Diplomaten im Slowenischen Institut mit der Botschafterin Sloweniens K. Škrilec und dem österreichischen Diplomaten A. Kraut Im Wintersemester steht das Untere Rosental im Mittelpunkt der Themenreihe, die sich mit besonderen Regionen im zweisprachigen Gebiet Kärntens beschäftigt. Den Beginn machte der Diplomat Wolfgang Petritsch aus Glainach bei Ferlach, der aus seinem reichhaltigen Leben als Sekretär des Bundeskanzlers Kreisky, Botschafter Österreichs und Hoher Repräsentant für Bosnien und Herzegowina berichtete.

Den muttersprachlichen Unterricht sichern!

Auch für die vitale slowenischsprachige Gemeinschaft in Wien sind der Erhalt und die Fortentwicklung der slowenischen Muttersprache lebenswichtig, damit der Erwerb, Ausbau und Einsatz zwei- und mehrsprachiger Kompetenz sichergestellt werden kann. Zu diesem Thema gab es Anfang März ein ganztägiges Seminar für Eltern, Großeltern und Erzieher, zu dem auf Einladung des Slowenischen Institutes und anderer Institutionen sehr viele Betroffene und Interessierte gekommen waren, um unter der fachkundigen Leitung von Tjaša Kos und Vladimir Wakounig die Themen Motivation, Praxis und Erfahrung in zwei- und dreisprachigen Familien zu diskutieren. Fazit: Mehr Mut und Motivation zur konsequenten Zwei- und Mehrsprachigkeit in Wien.

Der Wiener Bürgermeister Ludwig empfängt den Bgm. von Bad Eisenkappel Franc.J. Smrtnik

Aus Anlass der 750. Jahresfeier der Markterhebung von Bad Eisenkappel und im Rahmen der Reihe Hotspot „Jauntal-Eisenkappel“ des Slowenischen Institutes war der Bürgermeister von Bad Eisenkappel Gast einer Abendveranstaltung. Bei dieser Gelegenheit lud Wiens Bürgermeister Ludwig seinen Amtskollegen zu einem kollegialen Treffen ins Wiener Rathaus ein:
(Foto):Bgm. Ludwig, Bgm. Smrtnik, seine Gattin Regina in Begleitung von Vertretern des Institutes L. Karničar und H. Seher.

Slowenisch als Muttersprache auch in Wien

Für Angehörige österreichischer Volksgruppen – neben Slowenen leben hier Kroaten, Slowaken, Tschechen, Ungarn und Roma – ist die Überlebensfrage eng mit deren Muttersprache verbunden. Es ist daher verständlich, dass die Verankerung der Muttersprache im Unterricht besonders wichtig ist. Auch das Slowenische Institut unterstützt alle Bemühungen, das Prinzip „Muttersprache vom Kindergarten bis zur Matura“ umzusetzen. Dazu fand im September ein Runder Tisch statt, an dem Experten von wichtigen Einrichtungen über die Lage, Erfahrungen und Erwartungen in Bezug auf Slowenisch als Muttersprache teilnahmen. Fazit: Auch Slowenisch ist im Bildungssystem stärker zu verankern.

2018 ist auch für die österreichischen SlowenInnen ein wichtiges Gedenkjahr.

Daher nimmt sich das Slowenische Institut in Wien in seinem laufenden Programm der Jahrestage 1918 und 1938 in besonderer Weise an. Beide Daten brachten für die slowenische Bevölkerung in und außerhalb der heutigen Republik Slowenien nachhaltige Veränderungen, auf die unter dem Motto „Historische Zäsuren“ programmatisch Bezug genommen wird. Mit dem Zerfall der Monarchie, die Errichtung der Republik Österreich bzw. des „Königreichs der Serben, Kroaten und Slowenen“ und dem kaum zwei Jahrzehnte später erfolgten „Anschluss“ Österreichs an NS-Deutschland kam es für die Kärntner SlowenInnen zu existentiell bedeutenden Einschnitten: Wurden einerseits Angehörige der Volksgruppe zur Dienstleistung in der Wehrmacht verpflichtet, so folgten andererseits Aussiedlung und der von den PartisanenInnen organisierte Widerstandskampf gegen das NS-Regime. Die Veranstaltung am 12.3.2018 „Der Anschluss in Wien und Kärnten“ im DÖW - genau 80 Jahre später -ist der Auftakt zu einer interdisziplinären und umfangreichen Veranstaltungsreihe.

Erfolgreiches Symposion in der Urania

Das vom Architekten Maks Fabiani geplante und Anfang des 20. Jhdts erbaute Volksbildungszentrum Urania stand innerhalb eines Jahres bereits zum zweiten Mal im Zeichen der Präsenz slowenischer Persönlichkeiten in Wien. Zahlreiche Prominenenz aus Politik und Diplomatie (u.a. Stadtrat Dr. Michael Ludwig und die vor Kurzem in Wien ihr Amt angetretene Botschafterin Mag.a Ksenija Škrilek) sowie eine große Zahl an Besuchern nahmen an dieser denkwürdigen Veranstaltung teil. Im Mittelpunkt standen die Enthüllung der auf Initiative des Slowenischen Institutes in Wien geschaffenen Gedenktafel für Max Fabiani sowie zahlreiche Vorträge und Diskussionen zur Geschichte und Hintergrund des Schaffens von Fabiani. Namhafte Experten und Kunstkenner wie Boris Podrecca, Damajn Prelovšek, Erwin Köstler und Tanja Prušnik sorgten für einen inhaltlich hervorragenden Leckerbissen über die Epoche des Fin de siécle in Mitteleuropa.

Ivan Cankar im neuen Haus der Barmherzigkeit

Am 27. März lud das Slowenische Institut in Wien gemeinsam mit der Botschaft der R Slowenien in Österreich ins Haus der Bamrherzigkeit im 16. Wiener Gemeindebezirk zu einem literarischen Erinnerungsabend, an dem der Übersetzer Erwin Köstler und die Regisseurin Nika Sommeregger mehrere Abschnitte aus dem berühmten Roman „Das Haus der Barmherzigkeit“ in der Übersetzung von E. Köstler. Der Vorsitzende des Institutes, Herbert Seher, konnte neben den zahlreich erschienen Besuchern besonders den Botschafter A. Rahten, die NRAbg. Nurten Yilmaz und den Direktor des Hauses C. Gisinger.